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50 JAHRE STONEWALL RIOTS

Der 28. Juni 1969 markiert den Wendepunkt im Kampf queerer Menschen um Gleichberechtigung und gesellschaftliche Anerkennung. Erstmals wehrten sich damals Homosexuelle bei einer Straßenschlacht in der Christopher Street in New York gegen ihre Verhaftung. ARTE zeigt am Thementag gleich zwei Dokumentation im Abendprogramm.

Der Christopher Street Day erinnert seitdem weltweit an dieses Ereignis. Mit einer Sonderprogrammierung gedenkt ARTE dem Beginn der Emanzipation queerer Menschen, die vor 50 Jahren bei einer Razzia in der Schwulenbar Stonewall Inn ihren Anfang nahm und zieht Bilanz. In „50 Jahre Stonewall“ erzählen illustre Künstler und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, was dieser Aufbruch für sie bedeutet hat und immer noch bedeutet. Anschließend zeichnet „Dream Boat“ bei einer Kreuzfahrt ein unterhaltsames, aber auch kritisches, ernsthaftes und intimes Bild der homosexuellen Gemeinschaft zwischen Sex und Körperkult, dem Kampf um Selbstakzeptanz und der Suche nach Liebe. Zum Ausklang des Abends zeigt ARTE mit „Too Young To Die“ das Porträt von Popstar Judy Garland, deren Hymne auf Menschlichkeit und Toleranz „Somewhere over the Rainbow“ sie bis heute zu einer Ikone der Schwulenbewegung macht.


50 JAHRE DANACH

Freitag, 28/06/2019, 21.45 Uhr - DOKUMENTATION VON ANDRÉ SCHÄFER ZDF,

FLORIANFILM GMBH DEUTSCHLAND 2019, 65 MIN., ERSTAUSSTRAHLUNG

ONLINE VON 28. JUNI 2019 BIS 28. JULI 2019


50 Jahre nach Stonewall, ©ZDF/André Schäfer

Was bedeutet Stonewall für die LGBTIQ+ Community heute in einer Zeit, in der selbst im ehemals stockkatholischen Irland der Premierminister schwul und die Ehe für alle erlaubt ist. Vieles hat sich seit dem Aufstand von 1969 getan, zum Beispiel waren die Bürgermeister von Berlin und Paris offen schwul und fanden es gut so. Im Gegensatz dazu wurde erst kürzlich im reichen Brunei die Steinigung von Lesben und Schwulen wieder gesetzlich verfügt. Anlässlich des 50. Jahrestages der gewalttätigen Unruhen in der New Yorker Christopher Street reden Künstler, Intellektuelle und Politiker darüber, was dieser Aufbruch für sie bedeutet hat und noch bedeutet. Es geht um queere Identität und die oft immer noch nicht leichte Frage des Coming-out, um Familiengründungen und Kinderwunsch, aber auch um Diskriminierung, Gewalt und Scham. Die Dokumentation vereint eine illustre Runde. Für sie alle bedeutet Stonewall eine große Veränderung, doch Ausgrenzung, Gewalt und andere Gefahren sind noch weit verbreitet und vielerorts wieder auf dem Vormarsch.


DREAM BOAT

Freitag, 28/06/2019, 22.55 Uhr - DOKUMENTARFILM VON TRISTAN FERLAND MILEWSKI ZDF,

GEBRUEDER BEETZ FILMPRODUKTION DEUTSCHLAND 2017, 90 MIN., ERSTAUSSTRAHLUNG

ONLINE VON 28.JUNI 2019 BIS 05. JULI 2019


Einmal im Jahr sticht das «Dream Boat» in See – es unternimmt eine Kreuzfahrt nur für schwule Männer. Rund 3.000 Passagiere fiebern moatelang dieser Reise entgegen. Fernab von familiären und politischen Restriktionen begleitet die Dokumentation fünf Männer aus fünf Ländern, die auf dieser Reise ihrem Alltag entfliehen. Die Kreuzfahrt verspricht sieben Tage Sonne, Liebe und Freiheit unter südlicher Sonne. Doch mit im Gepäck reisen bei allen – neben ihren Wünschen und Träumen – auch ihre persönlichen Geschichten, ihre Zweifel und Unsicherheiten. Endlich Schon Monate vorher fiebern die Passagiere dieser Reise auf einem Kreuzfahrtschiff entlang der spanischen Ostküste entgegen: Zu den 89 Männern gehören zum Beispiel Marek aus Polen, der die wahre Liebe sucht, Dipankar aus Indien, der in seiner Heimat seine Homosexualität versteckt, und Martin aus Österreich, der das Leben in vollen Zügen genießt. Alle stählen ihre Körper, statten sich mit Push-up-Badehosen aus, die ihre Erfolgschancen erhöhen sollen, und füllen ihre Koffer mit sexy Outfits und glamourösen Kostümen. Das freie Leben, von dem viele träumen, scheint hier auf dem «Dream Boat» nun endlich Realität zu werden. Tag und Nacht verschmelzen im Rhythmus der Partymusik.


DREAM BOAT © gebrueder beetz filmproduktion

3.000 SCHWULE MÄNNER

AUF EINEM BOOT - THE CRUISE

BY LA DEMENCE



Im Schwebezustand dieser traumhaften Reise werden die Protagonisten umso härter mit ihrer eigenen Realität konfrontiert. Unter der scheinbar paradiesischen Oberfläche drängen sich die grundlegenden Themen ihres Lebens: die Frage nach Lebensentwürfen im Alter, Familie, die Suche nach Zugehörigkeit, der Wunsch nach Selbstakzeptanz, Liebe, Partnerschaft. Sie werden mit dem Körperkult der schwulen Community konfrontiert und spüren, dass man sich auch zwischen 3.000 potenziellen zukünftigen Partnern ziemlich einsam fühlen kann. So wird die Urlaubsreise für manch einen ganz unerwartetzur inneren Odyssee, eine Reise zum eigenen Kern.

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GLEICHLAUT Dezember 2020

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