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REGENBOGEN-ZEBRASTREIFEN IN KREFELD



Regenbogen in Krefeld

Als heute Morgen die Menschen in Krefeld über den Zebrastreifen gegangen sind, wunderten sich einige über plötzlich bunte Farben auf der Straße, denn in der Nacht auf Montag besprühten Aktivisten an vier unterschiedlichen Stellen die Zebrastreifen in in Krefeld mit Regenbogenfarben. Ein starkes Zeichen für Toleranz in Krefeld, meinen einige Bürger der Stadt. Aber sicherlich gibt es wie immer auch negative Stimmen, da Krefeld in der Vergangenheit auch durch rechte Hetze in den Medien aufgefallen ist.

FÜR DIE VERURSACHER KANN ES TEUER WERDEN

Laut RP meldete sich um kurz vor 4 Uhr morgens ein Zeuge bei der Polizei. Er hatte eine Gruppe dabei beobachtet, wie diese die Fußgängerüberwege am Friedrichsplatz besprüht hatte. Die Polizei ermittelte und nahm die Personalien der Tatverdächtigen auf.

So berichtet die Rheinische Post: „Das Leben ist nicht wie ein Zebrastreifen - nicht immer nur schwarz-weiß. Wir Krefelder zeigen Flagge und setzen uns für eine offene und vielfältige Stadt ein“, schrieben die Aktivisten. „In den letzten Wochen hat in Krefeld die NPD auf dem Weinfest patrouilliert, vor Kurzem wurde ein Auto mit Anti-Nazi-Stickern angezündet, Hakenkreuze werden an Hauswände geschmiert und die Hasskommentare von Bürgern in den Sozialen Medien (beispielsweise im Fall Yayla-Arena) werden immer häufiger und feindseliger. Die Stimmung in Krefeld verschärft sich. Dagegen müssen wir ein Zeichen setzen!“

Natürlich wurden die Zebrastreifen nicht mit Kreide bemahlt, daher kann es für die Aktivisten nun teuer werden. Sofern diese nicht mit einfachen Hochdruckreiniger gesäubert werden können, müssten sie neu markiert oder sogar abgefräst werden. Die Kosten belaufen sich auf mindestens 2.500 Euro pro Zebrastreifen.

Foto: Quelle PIXABAY

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GLEICHLAUT Magazin - Issue August 2018

#Zebrastreifen